Schule und Jugendhilfe
Lebendig, kreativ, vielfältig

Schule und Jugendhilfe

Kinder und Jugendliche reagieren immer auffälliger auf ihre Lebensbedingungen. Zunehmende Armut, Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit der Eltern, schlechtere Wohnverhältnisse und ungünstige Bedingungen des Wohnumfeldes wirken sich verunsichernd auf Kinder und Jugendliche aus. Die Irritationen der Eltern und Schulen in Erziehungsfragen (zunehmende Wertepluralität und -verunsicherung) und gesellschaftliche Individualisierungs- und Entstrukturierungsprozesse (Statusverlust der Familie) tragen zur Verschärfung der Situation bei.

In diesem Zusammenhang kommt der Schule eine zunehmend wichtigere Bedeutung als Lebensraum für SchülerInnen zu. Dieser Entwicklung wird das reguläre Schulsystem nicht im ausreichenden Maße gerecht. Es kommt zu Überforderungen sowohl bei den SchülerInnen als auch beim Lehrpersonal. Bei der Bewältigung dieser Anforderungen sind Schule und Jugendhilfe stärker denn je aufeinander angewiesen. Auch deshalb, weil die Kinder- und Jugendhilfe mit ihren vielfältigen Angeboten bereits einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des Lebensalltages vieler Kinder und Jugendlichen leistet.

Das Haus St. Josef ist von der Notwendigkeit überzeugt, dass die Schnittstelle Schule/Jugendhilfe, mit Blick auf die beschriebenen gesellschaftlichen Entwicklungen, immer mehr an Bedeutung gewinnt und definiert werden muss. Die jeweiligen Aufgaben sind miteinander abzustimmen und neue Strukturen zu schaffen. Aus dieser Überzeugung heraus ist unsere Motivation erwachsen, sich dem Arbeitsfeld „Schule&Jugendhilfe" zuzuwenden und dort tätig zu werden.

Bereits seit Jahren arbeiten wir im Rahmen zahlreicher Kooperationen mit verschiedenen Schulen eng zusammen. Angefangen von der „Offenen Ganztagsschule" über verschiedene Einzelprojekte und nicht zuletzt im Projekt "Vor dem Anfang starten" mit der StädteRegion Aachen.

Ansprechpartner

Tobias Taplik, Fachbereichsleiter
Tel.: 02403 7858-54
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